Schüßler Salze - Salze des Lebens - Sonnen-Apotheke-Biberach - Ihr Gesundheitsratgeber

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Schüßler Salze - Salze des Lebens

Gesund werden und gesund bleiben mit den Mineralsalze nach Dr. Schüßler
Sicher sind auch Sie bei der Lektüre von Gesundheitsmagazinen schon einmal auf die Begriffe „Biochemie nach Dr. Schüßler“ oder „Die 12 Salze des Lebens“ gestoßen. Vielen ist der Begriff Biochemie geläufig, aber kaum einer weiß, dass der Begriff selber und die Behandlungsmethode Biochemie vor mehr als 120 Jahren von dem praktizierenden Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler geprägt wurde. Die Heilmethode Biochemie basiert auf homöopathisch aufbereiteten Mineralsalzen, die wichtige Bestandteile des menschlichen Körpers sind. Ihre Anwendung ist einfach, ihr Wirkungsspektrum groß und vielfältig. Die Salze unterstützen körperliche Funktionen, wirken regulierend, gleichen Fehlsteuerungen aus und ebnen so den Weg zur Heilung unterschiedlicher Beschwerden.

Wir werden Ihnen in den nächsten sechs Monaten auf unserer Internetseite in unserer neuen Serie „12 Salze des Lebens“ zwei Mineralsalze vorstellen.

Ihre Sabine Romer


01. Calcium fluoratum. Calcium fluoratum gilt als das wichtigste Mittel für die Stützgewebe. Die Hauptaufgabe dieses Salzes ist es, den Geweben Schutz, Elastizität, Spannung und Form zu geben und diese zu erhalten. Calcium fluoratum wird oft als Weich- und Hartmacher bezeichnet: es erweicht verhärtetes Gewebe (z.B. Narbengewebe) und festigt erschlafftes Gewebe (z.B. Krampfadern). Eingesetzt wird das Salz bei Falten, Schwangerschaftsstreifen, übermäßiger Hornhautproduktion, Schuppenflechte, verhärteten Narben und eingerissenen Mundwinkeln sowie unterstützend bei Osteoporose. Besonders für Kinder ist das Salz ein wichtiges Aufbaumittel für Knochen- und Zahnbildung. Als langsam wirkendes Mittel sollte es über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Bevorzugte Potenz: D 12.

02. Calcium phosphoricum. Calcium phosphoricum ist ein wichtiges Funktionsmittel der Zellmembranen. Es ist an allen Vorgängen des Aufbaus und der Neubildung im Körper beteiligt und daher ein wichtiges Mittel für Schwächezustände und Rekonvaleszenz. Ein Mangel führt zu Störungen in den Erneuerungs- und Aufbauvorgängen, was sich im Knochenstoffwechsel (Osteoporose), in der Muskelfunktion (Muskelkrämpfe) und in diversen vegetativen Störungen (z.B. Wechseljahrsbeschwerden) bemerkbar macht. Auch bei Schmerzen und Krämpfen beim Zahnungsprozess der Säuglinge bringt das Salz Linderung. Auch Calcium phosphoricum sollte über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Bevorzugte Potenz: D 6.

03. Ferrum phosphoricum. Ferrum phosphoricum ist das Hauptmittel für alle plötzlich auftretenden akuten Gesundheitsstörungen. Dazu zählen auch alle entzündlichen Erkrankungen in der sogenannten ersten Entzündungsphase (z.B. trockener Schwellungskatarrh ohne Sekretion) sowie akute Fieber- und Schmerzzustände. Als Mittel zur Anregung der blutbildenden Gewebe und des Immunsystems besitzt es ebenfalls eine wichtige Bedeutung. Das Eisensalz wird besonders als Akutmittel bei Infekten, Überanstrengungen und Verletzungen sowie in frühen Phasen einer entzündlichen oder fieberhaften Erkrankung (insbesondere bei Kindern!) eingesetzt. Ferrum phosphoricum kann aber auch vorbeugend eingenommen werden, um die Widerstandskraft und Leistungsfähigkeit des Körpers zu stärken (v.a. bei Sportlern) und Infektionen vorzubeugen. Eine längerfristige Einnahme ist vor allem bei Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen sowie bei Konzentrationsstörungen und nach längerer Krankheit sinnvoll. Bevorzugte Potenz: D 12

04. Kalium chloratum. Kalium chloratum ist das Mittel der zweiten (subakuten) Entzündungsphase. Diese setzt meist 3-4 Tage nach Beginn der Erkrankung ein. Die Phase ist gekennzeichnet durch sich schwer lösende schleimige Absonderungen und entzündliche Schwellungen der Gewebe- und Lymphknoten. Generell kann das Salz Nr. 4 bei allen subakuten entzündlichen (Infektions-) Krankheiten (z.B. Bronchitis, Stockschnupfen, Erkältung, Hals-/Rachenentzündung, Mittelohrentzündung) eingesetzt werden. Auch Beschwerden nach Sportverletzungen oder Überanstrengungen der Gelenke, Bänder und Sehnen, die sich 3-4 Tage nach dem akuten Ereignis einstellen, können durch die Einnahme von Kalium chloratum gebessert werden. Daneben sprechen auch chronischen Gelenkleiden und Muskelschwäche meist gut auf das Kaliumsalz an. Bevorzugte Potenz: D 6.

05. Kalium phosphoricum. Kalium phosphoricum hat nach Dr. Schüßler eine besondere Beziehung zum zentralen und vegetativen Nervensystem. Daher trägt es auch die Bezeichnung Nerven- und Muskelsalz. Es befindet sich in den Zellen des Gehirns, der Nerven, Muskelzellen, in Blut- und Gewebsflüssigkeit. In den Zellen sorgt es dafür, dass die Reizweiterleitung von Nerv zu Muskel funktioniert, und ist an der Energiegewinnung beteiligt, um diese Funktion überhaupt zu ermöglichen. Das Salz wirkt ausgleichend auf Geist und Psyche, besonders nach großen Belastungen oder Schockerlebnissen. Bei großen nervlichen Anstrengungen, etwa vor einer Prüfung kann das Salz beruhigend wirken und die Konzentration fördern. Leichte Depressionen können durch eine Kur mit Kalium phosphoricum gemildert werden. Auch hyperaktive Kinder können von einer Einnahme profitieren. Eine Kur mit dem Salz Nr.5 könnte so aussehen: Morgens 10 Tabletten in heißem Wasser auflösen und auf nüchternen Magen schluckweise trinken.

Bevorzugte Potenz: D 6.

06. Kalium sulfuricum. Kalium sulfuricum steckt in Haut, Schleimhaut, Knochen, Muskeln, Nägeln und Leber. Wie das Eisen ist es ein wichtiger Sauerstoffüberträger für die Zellen. Auf die Leber wirkt das Salz funktionssteigernd und fördert Entgiftungsprozesse. Bei schlecht heilenden Entzündungen regt Kalium sulfuricum die Ausscheidung von eitrigen Sekreten an und beschleunigt die Heilung. Das Salz ist das Mittel für das dritte Stadium einer Entzündung, wenn die Gefahr besteht, dass sie chronisch wird. Dauernde Erkältungen, die nicht richtig ausheilen, Pigmentstörungen der Haut, vermehrte Abschuppung der Haut und ein großes Verlangen nach frischer Luft sind typische Anzeichen für einen Mangel an Kalium sulfuricum. Wird das Salz zum Entgiften eingesetzt, so entstehen dabei Schlacken, die möglichst rasch durch eine zusätzliche Einnahme von Salz Nr.10, Natrium sulfuricum, ausgeleitet werden sollten.

Bevorzugte Potenz: D 6.

Beide Salze stehen auch als Salbe zur Verfügung und können, äußerlich angewandt, eine biochemische Therapie sinnvoll unterstützen.
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